Was versteht man unter einem Social Business?

Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger und Vater des Social Business Gedankens tritt mit seiner Grameen Bank in Bangladesch den Beweis an.

Mit Mikrokrediten hat er bereits über 2 Millionen Kredite an Menschen vergeben, die unterhalb der Armutsgrenze lebten. Die Kreditnehmer sind zu 97 Prozent Frauen, die mit diesen Krediten kleine Unternehmen gründeten, um sich aus der Armut zu befreien.

Durch diese Initiative konnte die Armut in Bangladesch um 20 Prozent gesenkt werden.

Muhammad Yunus definiert ein Social Business so:

„Social Business als Geschäftsmodell bezeichnet ein Unternehmen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, ein soziales Problem auf wirtschaftliche Weise anzugehen und zu lösen. Der Unternehmenszweck ist allein die Lösung von gesellschaftlichen Problemen – nicht die Gewinnmaximierung. Sozialunternehmen (Social Businesses) arbeiten dennoch wirtschaftlich nachhaltig. Doch die erwirtschafteten Gewinne werden nicht als Dividende an die Kapitalgeber ausgeschüttet, sondern reinvestiert. Die Mitarbeiter erhalten angemessene marktgerechte Gehälter.

Sozialunternehmen handeln ökologisch nachhaltig.

Social Business könnte die Lösung für eines der größten Probleme der Menschheit sein – die Bekämpfung der immer größer werdenden Armut auf der Welt.

Staatliche Stellen und karitative Einrichtungen können dieses Problem alleine nicht bewältigen. Die kreative Kraft unternehmerischen Handelns kann maßgeblich zur Verringerung der Armut beitragen - vorausgesetzt, diese Unternehmen erfüllen als Sozialunternehmen diese Aufgabe. Wenn Sie weitergehendes Interesse am Thema Social Business haben und vielleicht sogar selbst eines starten möchten finden Sie Infos und Beratung bei unserer Agentur The Missing Link.