

Unser Zielmarkt ist Westafrika.
Wir beginnen unsere Tätigkeit im Senegal, weitere westafrikanische Länder werden folgen. Unsere Zielgruppe ist die ländliche Bevölkerung,
die jetzt und höchst wahrscheinlich auch in näherer Zukunft keinen Zugang zu Strom haben wird.
Wir haben zunächst drei unterschiedliche Module ausgewählt (siehe Produkte), die entweder gleich käuflich oder durch Ratenzahlung zwischen 12 und 24 Monaten erworben werden können. Da es unser Ziel ist, die Armut zu verringern, wenden wir uns an die Menschen, die einen großen Bedarf an Licht und Strom haben, diesen aber aus eigener Kraft nicht oder nur schwer decken können.
Der Begriff Armut ist recht präzise definiert.
Er betrifft Menschen, die weniger als 2 Dollar am Tag verdienen. Auch für diese Menschen wird Energie immer teurer. Dies kann zum Teil mehr als 50 % des Einkommens betragen.
Man spricht hier auch von einer Poverty Penalty, also einer zusätzlichen Erschwernis für Menschen in Armut. Sie bekommen schlechtere Leistung für deutlich höhere Kosten, als dies Menschen z.B. in den Industrieländern zahlen müssen. Menschen in Armut müssen zum Teil das Zehnfache an Kosten aufbringen, um dann auch noch eine unzuverlässige Stromversorgung zu bekommen.
Wie sind die Mikrokredite für unsere Kunden finanzierbar?
Eine Ratenrückzahlung wird möglich durch die Einsparung der bisherigen Energiekosten für Kerosin, Petroleum und Holzkohle, die zum einen teuer, schwer und aufwendig zu beschaffen und zusätzlich auch schädlich für den Menschen und nicht zuletzt für die Umwelt sind. Außerdem können kleinere Geräte betrieben werden, die für ein zusätzliches Einkommen sorgen können.
Das Modell könnte man deshalb auch als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bezeichnen.

